Verweigerungshaltung in der Schule

Wenn ein Kind in der Schule das Lernen verweigert fängt in den meisten Fällen das große Problem erst einmal an. In den ersten Schritten werden die Eltern von den Lehrern informiert. Mal mehr und auch mal weniger schnell. Es ist hilfreich, wenn Eltern den Lehrern gegenüber offen sind und darauf hinweisen, dass sie auf Rücksprachen bestehen. Für das Kind wird es somit schwieriger Lehrer und Eltern gegeneinander auszuspielen. Dadurch kann in dem Unterricht ein besseres Arbeiten miteinander entstehen. Da das Kind keine möglichkeit dazu hat, Blödsinn zu bauen, braucht es dieses auch nicht erst zu versuchen. Lehrer und Eltern müssen also einander vertrauen.

Dazu ist zu sagen, dass es grundsätzlich besser ist wenn die Eltern schnell unterrichtet werden. Doch die eigentliche Problematik ist, herauszufinden warum das Kind so reagiert. Das ist gar nicht so leicht, wenn sich das Kind über nichts äußert. Ist es eine Überforderung oder eine Unterforderung? Manchmal ist es weder das eine noch das andere, sondern einfach nur Frustration. Frustration kann entstehen wenn ein Kind gehänselt wird (Mobbing?)  oder andere Schüler es nicht akzeptieren.

Hier ist besonders wichtig, dass Eltern die Konsequenzen nicht auf Stubenarrest oder ähnlichem legen, da sonst der Anteil an sozialen Kontakten, der zu anderen Kindern noch besteht, ebenfalls verlorengeht. Eher im Gegenteil. Motivieren Sie ihre Kinder zu Unternehmungen. Es gibt viele unterschiedliche Sportvereine oder Musikvereine und auch Jugendtreffs, bei denen gleiche Interessen, die Kinder zusammenbringen. Wenn dem Kind Ausgleichsmöglichkeiten angeboten werden, kann man das Augenmerk auf die schulischen Leistungen legen.

Manchmal kann das Verhalten auch auf körperliche Probleme zurückgeführt werden. So ist es wichtig untersuchen zu lassen ob alle Sinne ausreichend funktionieren. Ein Kind welches schlecht hören kann, ist nicht in der Lage die normale Leistung  eines gesunden Kindes zu erbringen. Ebenso verhält es sich mit dem Sehen. Lassen Sie ihr Kind einfach mal untersuchen. Vielleicht ist des Rätsels Lösung nah. Eltern und auch Lehrer, sollten Kindern und Jugendlichen nicht gleich eine Absicht unterstellen.

Es ist nichts schlimmes, wenn psychologische Hilfe in Anspruch genommen wird. In einer sogenannten Spieltherapie kann herausgefunden werden wo die Stärken und Schwächen bei ihrem Kind liegen. Zusätzlich wird, spielerisch, getestet wie es um das Wissen steht, wie gut die Auffassungsgabe des Kindes ist und ob es andere Probleme, für Lehrer und Eltern nicht gleich ersichtlich, gibt. Sprechen sie die Menschen im Jugendamt an. Hilfe wird dort immer gerne angeboten. Therapien für Kinder und Jugendliche müssen bei der Krankenkasse beantragt werden. Die Notwendigkeit dafür können Lehrer, Eltern und Ärzte, in Form von Frage- und Analysebögen, klar darstellen.

Schreibflink

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Mein Name ist Kerstin und ich bin Mutter von 3 Kindern. Hier findet Ihr Tipps und Ideen, Ratschläge um jeden Themenbereich in welchen Kinder involviert sein können. Ratschläge die realisierbar sind, nicht immer ins Detail gehen aber Gedankenansätze für Möglichkeiten bieten.

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