Nachdem wir im letzten Jahr unsere Stromrechnung bekommen haben, hat es uns fast aus den Latschen gehaun! Eine saftige Nachzahlung und der Entschluss dies für das folgende Jahr zu verhindern war die Folge.
Nun was waren unsere Stromfresser? Wir haben einiges an Zeit benötigt um diese Zahlenmäßig zu finden. Wir haben uns ein Strommessgerät besorgt und los ging es.
Wir hatten 4 PC-Tower mit Flachbild-Monitor. Diese hatte jeweils eine fette Grafikkarte und waren zu einem großen Teil mit Schuld an unserer großen Nachzahlung. Diese haben wir ausgetauscht gegen 2 Laptops. Da wir aber ganz gerne mal ein Onlinegame spielen haben wir uns zwei PC-Tower stehen lassen. Allerdings sind diese nur zeitlich begrenzt an. Zumeist am Wochenende für ein paar Stunden.
Desweiteren ist uns (und das rein zufällig) unser Backofen kaputt gegangen. Wir haben uns einen kleinen Backofen aus Glas gekauft. Kostenpunkt ca 50 Euro. Mit diesem kann man so ziemlich alles machen. Brötchen und Brot backen. Einen Braten reinschieben oder einen Ndelauflauf. Alles gar kein Thema. Der große Vorteil ist, dass der kleine Backofen nicht vorheizen muss. Ein Brot ist nach 45 Minuten durch, Brötchen aus der Kühlung oder tiefgefroren brauchen ca 10 Minuten, ein Braten (z.B. Putenrollbraten) braucht auch nur eine knappe Stunde. Man schaltet den Ofen an und er ist sofort heiß – ich finde diese Anschaffung einfach genial
. Noch dazu braucht man sich nicht alle Nase lang bücken und man kann immer sehen was da drin gerade so los ist. Man kann ihn leichter putzen, muss ich dazu auch gleich noch mit erwähnen. Ich war ja Anfangs so skeptisch (mein Mann hatte ihn entdeckt und seine Idee durchgesetzt
) aber ich will ihn nicht mehr missen.
Aus Sicherheitstechnischen Gründen haben wir unsere 4 Herdplatten deaktiviert. (Die Kiddies waren immer dabei da dran rumzuspielen, also mussten wir reagieren) Angeschafft haben wir uns eine einzelnse Induktionsfeld. Anschaffungskosten 45 Euro. Seitdem kochen wir viel beruhigter. Anbrennen muss auch nichts mehr, denn man kann die Zeiten einstellen. Der einzigste Nachteil ist, dass man bei etwas arbeitsaufwendigeren Essen nicht alles Zeitgleich fertig hat. Aus diesem Grund werden wir uns noch ein zweites Induktionsfeld anschaffen, die Herdplatten bleiben aus! Auch bei dieser Art des Kochens ist das Strom sparen garantiert.
Die Spülmaschine, die wir tagtäglich benutzen ist auch nicht ohne gewesen. Wir haben die Benutzung auf alle zwei Tage eingeschränkt und der Rest wird wie früher in der Spüle von Hand erledigt. So geht die Spülmaschine nicht kaputt, weil sie nur herum steht und erleichtert uns wenn auch geringfügiger ein wenig die Arbeit. Allerdings muss ich gestehen, dass ich streckenweise lieber schnell abwasche. Schicke Musik dazu und schwupp di wupp ist man auch schnell fertig.
Unsere Lampen, sind zwar schon Stromsparlampen – ABER in absehbarer Zeit wollen wir sie in LED´s umtauschen. Wenn da mal eine kaputt geht braucht man nicht gleich Angst vor irgendwelchen Dämpfen ect. zu haben. Kostengünstiger sollen sie zudem auch noch sein.
Unsere Waschmaschine hat, leider auch im letzten Jahr, den Geist aufgegeben. Bei dem Kauf der Neuen haben wir natürlich auf den Stromsparfaktor geachtet und eine mit A++ gekauft. Am sinnvollsten ist es, wie wir es feststellten, Preis Leistungsvergleiche online zu machen. Das was die großen Anbieter ins Internet stellen sind oftmals nur Lockangebote. Wenn man dann im Laden steht und dieses Angebot kaufen möchte, dann ist es oh Wunder erst in 14 Tagen vorrätig!!! Nett, wenn man bedenkt das man die Waschmaschine da am besten schon seit gestern haben möchte, weil man sie eben braucht!!! UNSER GEHEIMTIPP schaut mal bei Amazon.de nach. Dort kann man die Angebote sortieren nach Umdrehungen, Waschmenge in kg und auch die Kundenrezensionen sind des Öfteren hilfreiche Hinweise. Dann mal die Händler im näheren Umfeld abchecken Preistechnisch und wenn nicht eben online bestellen. Das erspart einem eine Menge Ärger, Spritkosten und Zeit.
Im letzten Jahr haben wir gute 6000 kw verbraucht (hoffe das die Abkürzung richtig geschrieben ist
) und sind nach dem Jahr der Ersparnis auf 3200 kw herunter gerutscht. Also, dass nenn ich mal eine Hausnummer! Ehrlich gesagt hat uns das auch wirklich sehr überrascht. Gespannt bin ich nun mal auf das Jahr 2012 ob wir dieses Level halten können.

















