Es ist ziemlich schwierig, nicht ständig über ein Thema zu schreiben welches einen jedoch stark einnimmt. Wenn jemand in der Familie verstorben ist, dauert es einige Zeit bis Trauer und Schmerz verarbeitet sind.
Doch wie geht man in solch einer Zeit mit den Kindern um. Wir haben das so gemacht: Mit dem Großen haben wir ein klärendes Gespräch geführt. Dabei sollte man versuchen nicht allzu Gefühlsintensiv zu reagieren. Bei den Kleinen ist es etwas komplizierter, jedoch nicht unlösbar. Kinder spüren sehr schnell wenn es Mama oder Papa nicht gut geht. Meistens kommen spontane Fragen wie z. B. Bist du traurig? oder Warum weinst Du?
Klare Antworten sind in solchen Situationen am Besten. Bist du traurig? Ja, aber das ist nicht schlimm. Warum weinst du? Weil ich traurig bin. Was ist passiert? Das erkläre ich dir später, Schatz. Im Normalfall reicht den Kleinen eine entsprechende Antwort.
Es ist in Ordnung wenn Mama oder Papa den Kindern in Maßen Gefühle zeigen. Wenn man dann erklärt: Siehst du, mir passiert das auch mal ab und an, so wie dir. Wenn man merkt, dass einen die Gefühle übermannen ist es jedoch auch gut und sinnvoll, wenn man sich etwas zurück zieht z. B. in das elterliche Schlafzimmer.
Alles wird wieder normal.
Im Laufe der Zeit kehrt der Alltag wieder ein. Ab und an fahren die Gefühle Achterbahn, aber es ist wichtig, in solchen Momenten, die Kontrolle zu behalten. Tief durchatmen und wieder klare Gedanken fassen, sollten dann das innere Ziel sein. Gespräche mit dem Partner oder einer vertrauten Person sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil zur Verarbeitung des Erlebten.
Wenn die Kinder vor einem stehen und sagen: ” Ich hab dich lieb mein Schatz”, dann geht die Sonne in meinem Herzen auf. Es ist so süß in welchen Momenten sie die, von uns selbst angewandten, Worte verwenden.






























