Elektroroller und Pedelek im Test: Unser Fazit

Der Elektroroller

Eingangs schrieb ich über Vor- und Nachteile von Elektrorollern und Pedeleks. Inzwischen besitzen wir ein Elektroroller und ein Pedelek. Dies hier wird ein Erfahrungsbericht aus privater Sicht. Vielleicht hilft er unseren Lesern die richtige Entscheidung zu treffen. Er ist praktisch für alle die, die den Kauf eines Elektroroller oder Pedeleks planen, aber noch unsicher sind.

Wenn man sich für eines dieser Fahrzeuge entscheiden möchte, ist es wirklich wichtig wie weit man damit kommen möchte. Die Reichweite ist abhängig von der Batterie des Fahrzeuges. Es ist besser sich nicht auf die Angaben eines Verkäufers zu verlassen, denn nach unserer Erfahrung sind diese nicht immer wahrheitsgemäß. Es ist also zu empfehlen die Akkustärke zu ermitteln und selbst einmal nachzurechnen wie hoch die Leistungsfähigkeit dieser ist.

 

Dieser schafft laut unserem Hersteller bis zu 60 Kilometer bei einer Fahrt. Das stimmt und bedeutet, dass sich unser Ziel innerhalb von 30 Kilometern befinden muss, damit man es wieder zurück bis nach Hause schafft. Wer viele Kurzstrecken fahren muss, kann hier effektiv eine Menge Geld sparen. Da wir den Elektroroller aus genau diesem Grund gekauft haben, war diese Entscheidung Goldrichtig. 🙂

Mit einer täglichen Fahrstrecke von 40 Kilometer (Hin- und Rückfahrt) innerhalb von 30 Tagen, hatten wir zwei Mal im Monat 50 Euro Ausgaben für Autogas. Also 50 Euro Autogas in 30 Tagen. Benzin war zu diesem Zeitpunkt noch nicht nötig. In diesen 30 Tagen wurden die anderen Kurzstrecken mit dem Motoroller gefahren. Unsere Batterie benötigt für eine komplette Aufladung 0,44 Cent. Das kostete uns pro Tag bei 0,44 Cent Mal 30 Multipliziert ergibt einen Preis von 13,20 Euro. Das macht also noch einmal 13,20 Euro im Monat an Strom zusätzlich zum Autogas. (bei wirklich jedem Tag fahren). In diesem Beispiel fuhren wir also für insgesamt 63,20 Euro Gesamtausgaben mit Auto und hauptsächlich Motoroller. Wobei erwähnt werden muss, dass am Beginn des nächsten Monats das Auto noch gut befüllt war.

In der Regel tanken wir ungefähr 3-4 Mal Autogas pro Monat d.h. im Schnitt 100 Euro Autogas. Benzin tanken wir ca alle 3 Monate für ungefähr 30 – 35 Euro ( je nach Höhe des aktuellen Spritpreises). Das macht offensichtlich einen Unterschied von ungefähr 36,80 Euro Einsparungen beim Autogas in dem Monat, in welchem man kein Benzin nachtanken muss!! Zusätzlich muss noch erwähnt werden, dass wir den Elektroroller nie leergefahren haben.

Würde man das jetzt auf das Jahr hochrechnen kann man also davon ausgehen, dass pro gefahrenen Monat (Motoroller) mindestens 36,80 Euro eingespart werden. Wenn man also ca. 8 Monate fährt wären das ca. 294,40 Euro an Einsparungen. Da das Auto dann ja nur noch minimal bewegt werden würde (z.B.KiGa/ Einkaufen = ca. 1Mal pro Woche) würde sich das Benzin tanken verzögern.

Dazu sollte noch erwähnt werden das Sprit- und Autogaspreise sehr sehr variabel sein können. In der Regel ist beides teurer als in meine Berechnung aufgeführt. Selbst auf die 79 Cent pro Liter Autogas kann man sich nicht mehr verlassen! Ich habe auch schon Preise von um Einen Euro herum gesehen!

Unser Fazit: Neben dem eindeutig höheren Fahrspaß kann man mit einem   Elektroroller auf Kurzstreckenfahrten einiges an Geld einsparen. 🙂 Heutzutage muss man schließlich sehen wo man bleibt und wenn man an weiteren Stellen sparen kann, dann macht Kleinvieh auch eine Menge an Mist.

Das Pedelec

Das Pedelec wird innerhalb der Familie ebenfalls sehr gut genutzt. Von uns Erwachsenen etwas weniger, seit der Elektroroller da ist. Dafür aber umso mehr von unserem Sohn. HIer ist ein klarer Vorteil, dass bei einem Fahrrad mit Motorunterstützung kein Führerschein und keine Helmpflicht benötigt wird. Es ist ein kleiner Flitzer und hat einen unschlagbaren Funfaktor. Bei leichten Anhöhen kommt man wirklich bequemer hoch ohne sich in Atemnot zu strampeln 😉 . Unseres ist eines von dieser Art: Elektrofahrrad Leviatec® Merit Pedelec Dieses hier jedoch hat niocht den unschlagbarenPreis von 400 Euro – ich glaube das dies ein nicht allzu häufiges Angebot war/ ist. Aber unser Rad von Leviatec hat eine hohe Qualität. Nach Diversen Stürzen und wirklichen Belastbarkeitsfahrten, sowie kleineren Reparaturen an den Speichen funktioniert es immer noch einwandfrei!

Belastbarkeitsfahrten kann unser Pedelec also sehr gut vertragen. Es wird seit einigen Monaten regelmäßig dafür verwendet Zeitungen zu transportieren. (beim Zeitung austragen) Das Anfahren benötigt in der Regel etwas erste Kraft, ist aber eigentlich kein Problem. Wenn es rollt, dann zischt es ab. Unser Pedelec liegt zwischen 20 – 23 kmH,  bergab sogar bei wirklichen 25 kmH. Generell würde ich sagen, dass das Pedelec bei längeren Fahrten oder beim Einkaufen wirklich gute Dienste leistet.

Hat man jedoch Lust damit einfach nur zu radeln, dann ist es nicht so gut geeignet. Dafür ist es einfach zu schnell für die anderen. Für diesen Fall ist es sinnvoll ein einfaches Rad zu haben. Anfängliche Macken des Pedelecs waren, dass sich z.B. das rechte Pedal des Öfteren gelöst hat. Nun, nach einigen Malen festziehen hat sich das Problemćhen endlich gelöst. Das TopCase hat zu laut geklackert. Die Lösung bestand darin es fester zu fixieren.

Die Ersparnis hierbei war nicht wirklich vordergründig. Aber es hat selbst diesen Zweck erfüllt. Es hat die unsinnige Anschaffung eines Führerscheins für eine Mofa sowie der dazugehörigen Mofa verhindert. *gg* Zusätzlich hat dieses Fahrrad „nach mehr und besseren Fahrspaß“ animiert und bei unserem Kind einen wunderbaren Sparwunsch ausgelöst.

Unser Fazit: Für schnelle oder belastbare Fahrten, zum Einkaufen oder sonstwas erledigen wunderbar geeignet. Unser Kostenpunkt liegt bei ungefähr 1 bis maximal 2 Euro im Monat (Strom tanken). Übrigens, es ist das Pedelec von der Marke Leviatec und mit einem Einkaufspreis von 400 Euro mit absoluter Gewissheit unser Favorit. Preis/ Leistungsverhältnis sind absolut Top!

Kleiner Tipp: Dazu möchten wir noch bemerken, dass wir das Pedelec selbst abgeholt haben. Nach einiger Recherche im I-Net war zu lesen das, das Fuhrunternehmen welches die Auslieferung übernimmt nicht so prall ist. 🙂

Schreibflink

About Schreibflink

Mein Name ist Kerstin und ich bin Mutter von 3 Kindern. Hier findet Ihr Tipps und Ideen, Ratschläge um jeden Themenbereich in welchen Kinder involviert sein können. Ratschläge die realisierbar sind, nicht immer ins Detail gehen aber Gedankenansätze für Möglichkeiten bieten.

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