Wir haben mittlerweile einige Freizeitparks getestet und teilen gerne mit Euch unsere Erfahrungen. Wenn man schon in einen Freizeitpark fährt, dann will man sich eigentlich sicher sein dass es genau der richtige ist und der Ausflug ein voller Erfolg wird. Unsere Tests beziehen sich rein auf die Tauglichkeit für Kinder. Erwachsene sind natürlich nicht ausgenommen, allerdings werden hier nicht die Fahrgeschäfte für Erwachsene beurteilt.
Ich fange einfach mal an.
Das Rasti-Land in Salzhemmendorf ist ein Freizeitpark der für Kinder von 6 – 12 Jahren geeignet ist.
Pro: Ein großer Vorteil ist, dass die Eltern mit den Kindern gemeinsam die Fahrgeschäfte nutzen können. Oft ist das sogar verpflichtend – bis zu einem Alter von 10 Jahren. Also dürfen Mama und Papa mit rein
. Wer sich für den Kauf einer Jahreskarte entscheidet (vorausgesetzt er ist bereit mehrere Male dorthin zu fahren) spart mächtig Geld. 2 Erwachsene und 2 Kinder zahlen 142 Euro und das ganze Jahr hat man freien Eintritt. Es ist gestattet Essen und Trinken mitzubringen und man kann sogar vor Ort (mitten im Trubel) grillen. Natürlich gibt es auch Geschäfte, in welchen man sich mit Pommes, Kaffee, Eis und Co. versorgen kann. Es gibt 2 große Parkplätze die nicht extra bezahlt werden müssen. Der Park ist gepflegt und wird gewartet, sowie verschönert ( hier und da mal ein neuer Anstrich). Mit Kindern die Jünger sind kann man dort ebenfalls Spaß haben. Die Größe des Parks lädt zu einem angenehmen Spaziergang ein und wer nicht laufen mag fährt eben eine Runde mit der Lok durch alle Stationen. Es gibt viel zu entdecken – sprich: das Angebot an Fahrgeschäften ist umfangreich ( im Verhältnis zu den Kindern gesehen!) Des Öfteren bekommt man sogar kleine Werbegeschenke direkt an der Kasse. Beim letzten Mal waren es mehrere Proben eines neuen Tee`s von Milfort.
Contra: Der Eintritt ohne den Kauf einer Jahreskarte ist recht ordentlich, liegt aber noch im Rahmen der Normalität. Wartung, Pflege und Personal wollen ja auch bezahlt werden. Ich finde trotzdem den Kaffee und das Eis etwas zu teuer – aber das kann man ja durchaus verkraften, so als Erwachsener.
Dazu kommt noch das angrenzend an dem Freizeitpark ein Indoorspielplatz ist, der sich super für Kleinkinder eignet. Aber: leider eben innen in einem Gebäude (bei schönem Wetter draußen eben leicht unpraktisch) Zusätzlich gibt es noch einen Dinopark – nur den haben wir bisher noch nicht einmal besucht. Die Dinos, die man im Freizeitpark sehen kann (an der Raftingbahn z. B.) sind ganz okay und für die Kids ein Knaller. Mal sehen ob wir es mal bis dorthin schaffen….. irgendwann….
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Der Magicpark Verden
Pro: Er ist super schön für kleine Kinder. Kinder von 3 – 5 Jahren sind hier gut aufgehoben. Es gibt kleine Fahrgeschäfte und Karrussels die man selber per Knopfdruck an- und ausmachen kann. Dort gibt es einen Märchenwald-Weg. In mehreren Abschnitten kann man sich dort verschiedene Märchen anschauen. Preis/ Leistungsverhältnis stimmt.
Contra: Beim Ersten Mal, wenn für einen alles noch neu ist wirkt alles schicki – allerdings ist dieser Freizeitpark wirklich klein gehalten. Auch hier gibt es Wege auf denen man entlang spazieren kann und das Grün genießen – man darf aber nicht die Fahrgeschäfte von unten betrachten – ich finde, dass hier oder da ein neuer Anstrich nicht nur die Materialien schützen würde, sondern den Park etwas ansehnlicher machen würde. Manchmal zu wenig Personal – was den Knopf zum selber drücken umso wertvoller macht.
Ansonsten muss ich ehrlich sein. Als unsere Lütten klein waren, haben wir durchaus einige Stunden dort durchgehalten. Man darf ja nicht vergessen, dass unsere Mini-Menschen die Wege ja auch schaffen müssen und die Masse an Eindrücke trotzdem schon mächtig sind. Also auf ins Getümmel und Spaß gehabt – das tolle Wetter lädt dazu ein!!
Der Erse Park verlangt einiges an Stehvermögen von Eltern, sofern die Kinder so ausdauernd sind wie unsere *lach*
Den Ersepark findet man in Uetze.
Pro: Er ist geeignet für Kinder von 5-10 Jahren. Es gibt viele Fahrgeschäfte, auf welchen man als Erwachsener auch mitfahren darf. ( das haben wir gemacht, wenn die Kids mal unsicher waren) Bei manchen ist es aber nicht unbedingt möglich. In der Bob-Bahn z. B. ist man als Eltern dabei und Spaß haben hier alle. Märchen gibt es ebenfalls, sowie eine Reitbahn für Kleine – mit ziemlich groß angelegter Strecke
. Ein Dauer-Brenner waren bei unseren auch die Fred-Feuerstein-Autos. Der Preis passt sich an die anderen Parks dieser Größe an und ist durchaus gerechtfertigt. Der Park wirkt gepflegt und gewartet.
Contra: Es gibt keines, außer dass es schwer ist sich auf den richtigen Freizeitpark festzulegen bei so viel tollen Angeboten.
Der Serengeti-Park eignet sich für Familien mit Kleinkindern und schon älteren Kindern, die Spaß an langen Spaziergängen haben. Der Park ist sehr groß. Hier werden zum einen Kleinkinder von 3-5 Jahren angesprochen, sowie Kinder von 9 -14 Jahren. Entweder sind die Fahrgeschäfte für ganz Kleine oder eben schon für die Älteren. Bei unseren Lütten wäre dieser Besuch fast zum Reinfall geworden, denn auf die Fahrgeschäfte für Kleinkinder wollten sie nicht rauf und auf die für die Grösseren auch nicht. Was sowieso schon aufgrund der festgelegten Altersstufen nicht geklappt hätte. Ein großer Spielplatz sowie ein verstecktes Fahrgeschäft haben jedoch einiges rausgerissen.
Ein großes Plus und eine wirklich gute Investition ist die Bustour durch die Tiergehege des Serengeti-Park. Das kann ein tolles Erlebnis werden für Kinder die Tiere mögen und keine Berührungsängste haben. Zum Glück hatten wir vor dem Besuch des Parks genau diese Bustour mitgemacht. Unser Busfahrer war aber auch absolut Klasse. Jede Menge Scherze und gut detaillierte Erklärungen haben die Fahrt zu einem Super-Erlebnis gemacht.
Der spätere Gang durch das Affengehege war ebenfalls ganz nett, leider waren jedoch (für uns damals) noch nicht alle Tiere zugänglich.
Contra: Die Dschungel-Safari im Serengeti-Park ist mehr albern, als sinnvoll. Vielleicht kann man damit ja noch Kinder bis zu 5 Jahren beeindrucken. Ich fand als besonders schlimm, dass bei der einen Haltestation an welcher die Strauße aufgebaut sind es dermaßen staubte, dass mir persönlich schon schlecht wurde. Mit unserem Fahrer dort hatten wir auch leider Pech, denn dieser klagt mehr über seine Arbeit als das er etwas an Späßen übrig gehabt hätte (aber das war vllt. wirklich nur Pech für uns an genau diesem Tag – so müssen ja die anderen nicht sein). Den Preis finde ich nur gerechtfertigt in Bezug auf die Haltung der Tiere.
Der Heide-Park Soltau ist einer der größten Attraktionen. Hier werden hauptsächlich Jugendliche und Erwachsene angesprochen. Für 14 – 16 Jährige ist hier eine Jahreskarte durchaus sinnvoll. Für unsere Kleinen gibt es ja genug Alternativen
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Pro: Der Umfang der Fahrgeschäfte. Der Preis ist angemessen und der Park gut erreichbar. Man kann aber auch Fahrgeschäfte für Jüngere finden.
Contra: Die Menschenmassen im Verhältnis zur Größe des Parks, die einen erwarten werden sofern die Sonne auch nur ein Mini-bisschen durch die Wolken blinzelt.
Der Dino-Park in Minden ist zu empfehlen für Familien die gerne ein wenig spazieren und auf verschiedenen Stationen etwas über Dinosaurier erfahren möchten. Es gibt sogar Bereiche in welchen Kinder aktiv graben und suchen können.
Pro: Die Eintrittspreise sind entsprechend zur Leistung angebracht. Es ist ein schöner Park und einmal kann man sich den durchaus anschauen. Für alle Dino-Fans ist er ein muss.
Contra: Hier geht es wirklich nur um Dinos – ansonsten sind mir keine Contras bewusst.
























